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Yoga ist...

Bewegung


Streckung aus dem Langsitz

 


Streckung des Rückens in einer Umkehrhaltung

Als erstes begegnet uns Yoga als eine Körperarbeit mit speziellen Bewegungen und Haltungen asana genannt. Die Bewegungen im Yoga zielen auf eine gute Bewegung der Wirbelsäule als zentraler Achse unseres Körpers. 
Es geht bei den Bewegungen um ein "normales" Maß - nicht um Dehnung bis zur Grenze des Machbaren.

Es ist sicherlich sinnvoll wieder beweglicher zu werden, wenn man "eingerostet" ist, weil man lange nichts mehr gemacht hat. Es kann aber nicht darum gehen, dass jeder akrobatische Haltungen einnehmen muss um Yoga zu machen.

Ein gutes Maß an Bewegung ist dann gegeben, wenn ich mich bemühe einer Anforderung nach zu kommen, gleichzeitig aber auch auf den Atem achte und dem Atem "Raum" gebe sich auf die Anforderung einzustellen.
Ein gutes Maß ist eine Balance zwischen Anstrengung und Gelassenheit.

In diesem Rahmen können uns die asana des Yoga zu mehr Kraft, Geschmeidigkeit, Anmut und Gesundheit führen, ja sie können uns tiefgreifend verändern und weit über das körperliche hinaus zu einer tragenden Basis unseres Lebens werden.

Atem

Der Atem begegnet uns in der Arbeit mit den asana, er kann aber auch im Zentrum des Übens stehen, im pranayama.
Der Atem ist sowohl autonom in uns stattfindend, auch wenn wir schlafen oder nicht darauf achten - als auch unserem Willen unterworfen, wir können unseren Atem gestalten.

Aus dieser zweifachen Natur des Atems erwächst seine Möglichkeit zur Vermittlung zwischen verschiedenen "Welten" in uns. 
Da ist die Welt des Machens, des Willens, der Macht - und da ist die Welt des Zulassens, des Erlebens, des Seins. Die beiden Welten sollten in Verbindung stehen, oder wieder kommen, das ist die Basis für ein Wirken ohne Mühe und Zufriedenheit.

Oft haben wir uns im Umgang mit dem Atem nicht sehr förderliches angewöhnt. Da muss der Atem mit und wird nicht gefragt ob er kann. Da wird der Einatem gezogen und dabei die Schultern verspannt. Da wird der Ausatem einfach fallen gelassen, obwohl er doch unsere Möglichkeiten beinhaltet.

Im pranayama, den Übungen mit dem Atem, finden wir die Möglichkeiten des Atem wieder, lang und dabei fein, kraftvoll tragend und dabei mühelos zu werden. Das eröffnet uns das Potenzial unserer Lebensenergien und dem Einwirken auf noch feineren Ebenen von uns.

 

Ausrichtung, Meditation

Unser Wille, unser Geist unser Bewusstsein birgt das größte Potenzial, ist aber auch am schwersten zu bändigen. Wenn alles normal läuft, fragt man sich was soll's? Gibt es überhaupt etwas zu verbessern? Haben wir überhaupt Einfluss auf unseren Geist?

Wenn es nicht gut läuft, wir vielleicht eine Unruhe in unseren Gedanken fühlen oder Gedanken sich aufdrängen, die wir nicht haben wollen, wird klar, dass es wünschenswert wäre darauf Einfluss zu nehmen.

Yoga sagt klar: der Zustand unseres Geistes, resultiert aus dem Umgang, den wir mit uns Pflegen. Im Normalfall lassen wir uns von einem Ereignis zum Anderen treiben, und setzen uns Ereignissen aus die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen sollen.
Es gibt aber auch die Möglichkeit sich Dingen zu zuwenden und sich mit ihnen beschäftigen, die nicht so laut schreien und ziehen, wo es erst einmal eine Mühe kostet dabei zu bleiben. Es lohnt sich aber.

Mit Yoga erlangen wir die Freiheit der Wahl zurück. Dinge strömen auf uns ein und wir wählen, wem wir unsere ungeteilte Aufmerksamkeit schenken und nicht das Aufdringlichste gewinnt  automatisch.

In unserer Medienschwangeren Zeit scheint das fast unmöglich. Es ist sicherlich auch nicht einfach aber es ist möglich sich Schritt für Schritt auf diesen Weg zu machen.

Zögern Sie nicht beginnen Sie jetzt ich helfe Ihnen gern dabei

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